Auf eine Altstadttour Köln: Geschichte, Kultur und Kölsch

Altstadtour Köln - hier gibt es viel zu entdecken
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Altstadttour Köln – Erleben Sie mit uns Bereits die Einfahrt nach Köln ist einzigartig: Wie bei einer festlichen Prozession rollt der Zug gemächlich über die Hohenzollernbrücke. Schon von weitem grüßen der Dom mit seinen beiden imposanten Westtürmen, Groß St. Martin und der Rathausturm. Die Silhouette Kölns hat Zeit, ihren Eindruck auf den Besucher zu entfalten. Tauchen Sie bei einer Kölner Altstadt Führung ein in das weltoffene Flair, das sich hinter dem Großstadtpanorama offenbart.

Altstadttour Köln - Direkt am Rhein entlangDie Stadt Köln kann auf eine mehr als 2.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Als oppidum Ubiorum, „befestigte Siedlung der Ubier“, wird sie vom römischen Feldherrn Marcus Agrippa im Jahre 38 v.Chr. gegründet. Über ein Jahrhundert später, im Jahre 50 n.Chr., erhält sie gemeinsam mit dem römischen Stadtrecht den etwas sperrigen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Dabei bezieht sich der letzte Namensbestandteil nicht etwa auf Agrippa, sondern auf Agrippina, Gattin des damaligen Kaisers Claudius, die fortan als Patronin Kölns gilt. Bei einer Kölner Altstadt Führung verweist die Kurzformel CCAA auf diese Frühzeit in der Geschichte der Stadt am Rhein.

Der Grundriss der Kölner Altstadt ist vom römischen Einfluss geprägt und noch heute gut erkennbar. Wie jede römische Siedlung erscheint auch die Altstadt Kölns wie am Reißbrett entworfen. Der antike cardo maximus in Nord-Süd-Richtung folgt der modernen Hohen Straße; der decumanus maximus in Ost-West-Richtung der Schildergasse. Die ehemalige Stadtmauer mit den heute noch vereinzelt sichtbaren Stadttoren und Mauerresten gleicht einem Quadrat. Mit der ansteigenden Bevölkerung und ständigen Erweiterung der Stadt wurde im 13. Jahrhundert eine zweite Stadtmauer nötig, die bis zum Jahre 1881 bestand und heute den inneren Ringstraßen mit ihren beeindruckenden Plätzen wie Ebertplatz, Barbarossaplatz und Chlodwigplatz folgt.

Ein spannender Kölner Altstadt Rundgang: auf den Spuren der Römer und des Mittelalters

Bei einer Altstadttour Köln sind es nicht nur die imposanten Bauwerke, die faszinieren, sondern vor allem auch die Menschen, die Zufallsbegegnungen, die kleinen Anekdoten, die auch Jahre nach dem Kölner Altstadt Rundgang angenehme Erinnerungen hervorrufen. Selbstverständlich ist ein Besuch des Römisch-Germanischen Museums beeindruckend. Doch der Fokus bei folgender kleiner Auflistung an sehenswerten Orten in der Kölner Altstadt liegt auf Bauwerken und Plätzen, die für Touristen und Einheimische gleichermaßen interessant sind.

Der Kölner Dom mit dem Nordtor

Der Dom ist das Wahrzeichen Kölns. Wer die Stadt am Rhein zum ersten Mal besucht, wird scheinbar magisch von ihm angezogen. In unmittelbarer Nähe des Kölner Hauptbahnhofs gelegen, ist der Dom St. Peter und Maria, wie er mit vollem Namen heißt, oft Anfang und Ende einer Kölner Altstadt Führung. Baubeginn der gotischen Kathedrale war im Jahre 1248, doch es sollte bis 1880 dauern, bis die Vollendung feierlich begangen werden konnte. Wirklich ohne Gerüst allerdings wird der Dom wohl nie mehr sein. Immerhin ist der einheimische Kölner überzeugt davon, dass die Welt untergeht, wenn der Dom endlich einmal vollendet werden würde. Die 533 Treppenstufen bis zur Domspitze werden am besten am frühen Morgen erklommen, für einen grandiosen Blick über die Stadt Köln und den Rhein.

Römerturm

Der aus dem 3. Jahrhundert stammende sogenannte Römerturm stand einst in der Nordwestecke der römischen Stadtmauer. Von den insgesamt 19 Türmen ist der Römerturm heutzutage der am besten erhaltene. Möglicherweise waren es seine reichen Verzierungen, die den Römerturm vor dem Abriss bewahrten. Die typischen römischen Ziegelsteine sind aus Kalkstein, Sandstein, Trachyt und Grauwacke gearbeitet und sorgen gemeinsam mit der kunstvollen Anordnung der Steine für die bunten Muster im Mauerwerk.

Eigelsteintor, Hahnentor, Severinstor – eine Altstadttour Köln entlang der mittelalterlichen Stadtmauer

Ein Spaziergang vom nördlichen Eigelsteintor zum südlichen Severinstor über das westlich gelegene Hahnentor an der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns entlang ist nicht nur aufgrund der beeindruckenden Architektur lohnenswert. Den etwa fünf Kilometer langen Weg säumen kleine Cafés und Restaurants sowie das ein oder andere urige Lädchen. Zur Karnevalssaison beginnen an den Toren diverse Umzüge. Ein Kölner Altstadt Rundgang kann hier wörtlich genommen werden, wobei die jeweiligen Tore in Richtung Altstadt durchschritten werden können, um beispielsweise vom Severinstor aus die Bottmühle zu besuchen.

Wandmalereien, Fußbodenmosaik und Pietà: die romanische Basilika St. Gereon

Der Kölner Stadtpatron Gereon stand Pate für diesen ungewöhnlichen Kirchenbau, der Elemente aus Spätantike und Mittelalter in sich vereint. Als ursprünglich ovaler Bau mit insgesamt neun Nischen zur Zeit des römischen Kaisers Konstantin im 4. Jahrhundert entstanden, erfuhr St. Gereon bis zum frühen 13. Jahrhundert stetige Erweiterungen. Das rote Kuppelgewölbe in 34 Metern Höhe ist ein Meisterwerk des frühgotischen Kirchenbaus. Die teilweise gute Erhaltung des umfangreiches Bildprogramms in Taufkapelle und Krypta beeindruckt, ebenso wie die Pietà von Anton Josef Reiss aus dem 19. Jahrhundert und der Sebastianusaltar von 1635.

Groß St. Martin – die größte romanische Kirche bei einem Kölner Altstadt Rundgang

Groß St. Martin gehört zum markanten Kölner Stadtpanorama und beeindruckt bei einer Kölner Altstadt Führung auch im Inneren. In der Krypta können Ausgrabungen römischer Vorgängerbauten aus dem 1. und 2. Jahrhundert besichtigt werden. Die Größe der dreischiffigen Basilika mit kleeblattförmigem Ostchor ist imposant, wenn auch die rekonstruierte Innenausstattung nach 1945 weniger üppig ausfällt. Bedeutend ist der Staufische Taufstein aus dem 13. Jahrhundert mit seiner interessanten Ornamentik.

Willy-Millowitsch-Denkmal

Das Kölner Urgestein, Schauspieler und Sänger Willy Millowitsch hat mit seiner Bronzestatue einen würdigen und passenden Erinnerungsort erhalten: Am nach ihm benannten Platz sitzt er auf einer Bank und lädt Besucher dazu ein, sich für ein Foto neben ihn zu setzen. Das lebensnahe Denkmal lädt bei einer Altstadttour Köln zum kurzen Verweilen ein, vielleicht sogar für ein Gruppenfoto.

Bars und Pubs an der Kleinen Budengasse

Neben dem sehenswerten Praetorium – Überresten des römischen Statthalterpalastes – befinden sich links und rechts der Kleinen Budengasse viele Möglichkeiten für einen geselligen Abschluss einer Kölner Altstadt Führung. In den Bars, Pubs und Restaurants können beim zünftigen Kölsch die Erlebnisse des Tages ausgetauscht werden.

Eine Altstadttour Köln ist vor allem geprägt von der frühesten Geschichte der römischen Stadtgründung. Die Vielseitigkeit der Architekturstile, die einzigartige Kirchenbauten hervorbrachte, steht stellvertretend für die weltoffene, experimentierfreudige Art der Menschen, die Köln zur pulsierenden Metropole am Rhein gemacht hat. Ein Kölner Altstadt Rundgang vereint gekonnt Kultur und Folklore.